Mein Geburtstag

Am 30.10.2019 feiere ich zum ersten Mal ganz gelöst meinen Geburtstag!

Bei meiner Geburt steckte ich in folgender Zwangssituation:

Drei Wochen vor meinem errechneten Geburtstermin wurde die Sauerstoffversorgung im Mutterleib schlecht und ich habe den Startschuss zur Geburt gegeben. Mein Onkel wurde losgeschickt um die Hausärztin und die Hebamme zu holen. Meine Mutter hielt mich bis dahin im Sauerstoffmangel zurück. Nachdem ich endlich auf der Welt war, ist meine Mutter sehr enttäuscht gewesen, weil ich nicht die erwünschte Tochter war.

Bei der Geburt war ich total abhängig von meiner Mutter. Für sie, die Machthaberin, war ich schuld, weil ich für sie zu früh auf die Welt kommen wollte und sie mich deshalb zurückhalten musste. Dass der Sauerstoff knapp wurde, weil die Plazenta nicht mehr richtig funktionierte, wusste sie ja nicht. – Auch beim Geschlecht war ich für die Machthaberin der Schuldige. In Wahrheit war ich ja NUR der Junge, den sie mit meinem Vater gezeugt hatte, sie hatte auf ein Mädchen gehofft.

Also kam ich aus meiner schweren Geburt schon mit einem zweifachen Schuldspruch und einer zweifachen Verpflichtung heraus:

1. Hans ist zu schnell und muss sich zurückhalten.
2. Hans ist als Junge eine Enttäuschung und muss das wieder gut machen.

Folgende Lebenssituationen führen zu einer Lösungsreaktion unseres Geburtszwangs: schwere Auseinandersetzungen (ich werde aus einem anderen gesetzt), schwere Prüfungen (als Junge nicht bestanden), und schwere Entscheidungen (aus der Scheide heraus).

Als ich später in solchen schwierigen Situationen eine Lösungsreaktion bekam, in der mir die Luft wegblieb, ich mich in meiner Panik zu schnell und erst recht falsch fühlte, habe ich die unerkannte Lösungsreakation abgebrochen und mich im Schmerz zurückgehalten – wer sich zurückhält, der ist zu schnell und wer sich berichtigt, der ist falsch.

Das hat im Laufe der Jahre zu einem Bronchialasthma geführt. Bei jedem Anfall blieb mir die Luft weg und es kam Panik auf, besonders wenn ich zu schnell gelaufen bin. Als ganzheitlicher Arzt der „Selbstheilung“ lehrte, war ich sehr enttäuscht von mir. Erst recht schämte ich mich darüber ein Asthmaspray zu brauchen.

Jetzt im Ruhestand hatte ich Zeit mir das alles bewusst zu machen und dabei das Glück das Schöpfungsgesetz zu entdecken. Durch das nun intensive Schöpfungsbewusstsein konnte ich meinen Geburtszwang weitgehend auflösen. Es ist tatsächlich so, dass ich nach 45 Jahren Asthma nicht mal zur Sicherheit das Asthmaspray in der Tasche habe, obwohl ich mehrmals in der Woche bis zu 10 km jogge.

Anfangs war das wie ein Wunder und auch heute fasziniert es mich immer wieder neu.

©2019 Dr. med. Hans-Jürgen Peters . info@drhjpeters.de
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