Von Zwängen und Pflichten

Deine Wiederholungszwänge und -pflichten kannst du im Schöpfungsbewusstsein lösen.

In einem bewussten Zwang gibt es einen Täter und ein Opfer. Beide sind sich ihrer Rolle bewusst. Der Täter gibt vor, was das Opfer zu denken, zu sagen und zu tun hat. Das Opfer muss gute Miene zum bösen Spiel machen und seine Pflichten erfüllen.

Im Zwang gibt es hier und jetzt keine Freiheit. Die gibt es nur vor dem Zwang in der Vergangenheit oder nach dem Zwang in der Zukunft.

Wenn die Freiheit erreicht ist, dann kommt es zu einer massiven Lösungsreaktion. Erst nach der Lösungsreaktion fühlt sich die Freiheit auch wieder frei an.

An einen vorsprachlichen Zwang kannst du dich nicht bewusst erinnern und daher auch nicht über ihn sprechen. Ein Mensch, bei dem du dich sicher fühlst und mit dem du eine ähnliche Situation erlebst, kann bei dir eine Lösungsreaktion in Gang setzen. Da du dich an deine vorsprachliche Zwangserfahrung und an den Täter aber nicht erinnern kannst, fühlst du dich von dem auslösenden Menschen genauso abhängig wie von dem damaligen Täter und wiederholst daher deinen damaligen Zwang und seine Pflichten.

Du handelst so, als wärst du als Opfer eines Raubüberfalls wieder frei und würdest während der Lösungsreaktion hinter dem Täter herlaufen und ihm auch noch deinen Sparstrumpf geben.

Wenn du ständig unter Druck stehst, keine Zeit hast und Verpflichtungen erfüllen musst, dann steckst du in vorsprachlichen Wiederholungszwängen fest.

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